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Positive Auswirkungen des Holzschlags

Nur wenige Jahre nach dem Einschlag findet der Wald seinen vorherigen Zustand wieder, und in manchen Fällen ist er sogar gesünder.

Die hier sichtbaren alten Stümpfe zeigen, dass der Wald abgeholzt wurde und sich regeneriert hat.*

Die Forstwirtschaft in den Laubwäldern Quebecs

Die Durchforstung ist die Ernte von Einzelstämmen oder kleinen Gruppen von ausgewählten Bäumen, bei der gut gewachsene und gesunde Bäume geschützt werden. Ziel ist es, einen Bestand mit verschiedenen Altersklassen zu erhalten. Das Ergebnis der Durchforstung ist eine erhöhte Lebenskraft des Bestandes und vermehrter Nachwuchs von jungen Bäumen in den frei gewordenen Räumen. Der Kahlschlag wird in Laubwäldern, außer in sehr beschädigten Beständen, etwa nach einem Eisbruch oder Windwurf, kaum praktiziert.

Es ist wichtig zu bemerken, dass nur Bestände durchforstet werden können, in denen die Bäume die Fähigkeit haben, im Schatten des Nachbarbaumes zu wachsen („Schattenbäume“). Es werden also nur Laub- oder Mischwälder durchforstet, in denen Schattenbäume vorherrschen.

Bei der Durchforstung als forstwirtschaftlicher Betriebsart müssen die zu fällenden Bäume einzeln markiert werden, um verheißungsvolle oder kleinere Bäume frei zu machen. Im Video sieht man, wie ein Bestand vor dem Schlagen markiert wird. Dazu erklärt ein Forsttechniker die Prinzipien, nach denen die zu markierenden Stämme ausgewählt werden. Unter anderem wählt man zuerst kranke oder schlecht geformte Bäume, deren gesunde Teile aber noch von der Holzindustrie verarbeitet werden können. Dann markiert man die Bäume, die den Zukunftsbäumen schaden und schließlich werden gesunde alte Bäume markiert, die ihre Wachstumsgrenze erreicht haben. Bei der Durchforstung wird höchstens eine Drittel der Stämme in dem bearbeiteten Bereich entnommen. Wie die Videos zeigen, bleibt nach der Durchforstung die Mehrzahl der Bäume stehen.*

Positive Auswirkungen der Durchforstung

Das selektive Ausholzen ist vorteilhaft für die Tierwelt. Die Dachkrone bleibt bestehen und dient den Tieren als Deckung und Schutz vor Raubtieren. Neue Sprossen bieten ihnen Nahrung.

Da die gefällten Bäume weit auseinander stehen, ändert die Durchforstung das Landschaftsbild nicht, was andere Nutzer des Waldes, wie Jäger, Angler, Wanderer und Urlauber, sehr zu schätzen wissen.

Durch eine gute Durchforstung wird der Bestand so strukturiert, dass Qualitätsstämme periodisch und nachhaltig geerntet werden können. Ein durchforsteter Bestand zeichnet sich aus durch die Anwesenheit auf einer bestimmten Fläche von Bäumen aller Altersklassen und durch die Besetzung des gesamten vertikalen Raumes, das heißt, dass Baumkronen in allen Stockwerken des Bestandes gegenwärtig sind.

Man sieht in den Videos, dass von Hand oder maschinell durchforstet werden kann. Im ersten Fall fällt ein Waldarbeiter die Bäume, im zweiten Fall werden die Bäume mit einem Holzvollernter mit endlos rotierendem Fällkopf oder einem Fäller-Sammler entnommen. Mit der einen oder der andern Methode bleiben die Normen für die Holzernte gleich und der allgemeine Anblick des verbleibenden Bestandes ist vergleichbar. Wenn die Bäume mit größeren Maschinen geerntet werden, wie zum Beispiel mit einem Fäller-Sammler, ist das Durchforsten im Winter eine interessante Strategie um den Boden und den Regenerationswuchs zu schonen, wie das Video zeigt.*

Der Laubwald in Quebec

Die Laubwaldzone erstreckt sich in Quebec im extremen Süden der Provinz über nahezu 116 000 km2 und bestreitet somit 15 % des Waldbestandes. Ahornwälder sind der am häufigsten anzutreffende Bestand in dieser Zone. Der Laubwald ist im bevölkerungsreichsten Teil der Provinz Quebec angesiedelt, wo er zur Luftbereinigung der großen Städte beiträgt. Er beherbergt einen großen Artenreichtum, was ihm einen unbestreitbaren Wert verleiht. Mit der Produktion von Qualitätsholz und der Herstellung von Ahornsirup spielt er eine wichtige wirtschaftliche Rolle.

In der Laubwaldzone herrscht der private Wald vor. Die häufigsten Baumarten sind der Zuckerahorn (Acer saccharum), die amerikanische Buche (Fagus grandifolia), die Gelbbirke (Betula alleghaniensis), die Balsamtanne (Abies balsamea) und Fichtenarten (Picea alba, rubra oder nigra).

In Laubwäldern wachsen oft Bäume mehrerer Altersklassen. In einem solchen Bestandtyp wird am häufigsten eine Baumpflege wie das Durchforsten empfohlen.*

* Diese Videos sind das Eigentum des Centre collégial de développement de matériel didactique (CCDMD). Die Wiedergabe und (oder) das Hochladen sind ohne die schriftliche Genehmigung des CCDMD verboten. Das Quebec Wood Export Bureau besitzt eine begrenzte Nutzungslizenz.

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